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Wald-Wimmelbild

Die geheimnisvolle Quelle

Eine Waldgeist-Geschichte von Anton

Der Waldgeist

Zahlreiche großartige Geschichten wurden beim WALD trifft SCHULE-Kreativwettbewerb im Winter 2021 eingereicht. Eine Auswahl daraus veröffentlichen wir regelmäßig in unseren Newsbeiträgen.

Die geheimnisvolle Quelle

Flures der Waldgeist schwebte an einem sonnigen Morgen im Wald herum. Genauer gesagt in seinem Wald. Flures wohnte in einem hohlen Baumstamm am Fluss, der in der Morgensonne dahinrauschte. Flures sammelte gerne glatte, schöne Steine und verwahrte sie in seinem Baumstamm. Der junge Waldgeist schwebte also an diesem Tag durch den Wald und fragte sich: „Wo entspringt eigentlich der Fluss der vor meinem Haus vorbeiplätschert?“. Und während er darüber nachgrübelte, entfaltete sich in seinem Herzen das Verlangen es herauszufinden.

Also fragte er ein Eichhörnchen: „Kleines Fellknäul, kannst du mir sagen wo der große Fluss entspringt? Ich will es nämlich unbedingt wissen!“. „Nenn mich nicht kleines Fellknäul! Aber wo der große Fluss entspringt ist eine berechtigte Frage. Ich habe gehört das er irgendwo hinter den Silberbergen entspringt. Dort soll es zufolge alter Sagen eine Heilwasserquelle geben“, erzählte das Eichhörnchen. „Unglaublich! Ich breche gleich morgen Früh auf!“, sagte Flures. „Nicht ohne mich!“ rief das Eichhörnchen. „Klasse! Wie heißt du eigentlich?“ fragte Flures. „Ich heiße Sara, und du?“, wollte das Eichhörnchen wissen. „Ich heiße Flures“ antwortete der Waldgeist. Flures wollte wegschweben, doch Sara wollte noch besprechen wann und wo sie sich treffen sollten. Als sie das besprochen hatten, brach die Dunkelheit über den Wald herein. Nach einem freudigen „Auf Wiedersehen“, gingen beide zu Bett.
Am nächsten Morgen trafen sie sich wie vereinbart am Fuß der alten Eiche und schlenderten los. Sie bummelten durch den Wald, überquerten einen Fluss und standen schlussendlich vor einem hohen Berg. Sara und Flures machten sich nach einer kurzen Pause an den Aufstieg. Es war leicht für Flures den Berg zu erklimmen, er musste nur in Richtung Gipfel schweben. Sara hatte eindeutig das härtere Los gezogen. Sie musste von Stein zu Stein springen, um mit Flures mithalten zu können. Als die beiden oben ankamen, ließ sich Sara erschöpft zu Boden fallen, während Flures eine unscheinbare, kleine Quelle betrachtete, deren Wasser fröhlich ins Tal hinunterplätscherte. Da kam ihm eine Idee. Dies musste die Quelle von dem Fluss sein. Er nahm Sara und tauchte sie in das angeblich heilende Wasser. Als er sie wieder herausziehen wollte, entglitt sie seinen Händen und tauchte unter. Sara tauchte wieder auf, schwamm eine Runde und schließlich sprang sie völlig erfrischt und munter aus dem Wasser. „Die Quelle hat zwar keine heilende Kraft, aber man kann darin sehr gut baden!“, lachte Sara.

(Anton, 9)

Weitere Abenteuer mit dem Waldgeist und seinen Freunden können mit dem Materialpaket "Wer fängt den Waldgeist?" mit Kartenspiel und WImmelbild-Poster erlebt werden.

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